Gute Sache

•14. Mär. 2009 • Kommentar schreiben

Ganz kurz:

Gute Sache ist folgende Community/Organisation:
www.betterplace.org

Sinn ist natürlich die Welt zu verbessern.
Du meldest dich einfach mit deinem Namen an, suchst dir dann ein Projekt aus (Gibt ganz ganz viele) und spendest so viel oder wenig wie du willst. Es gibt immer einen Balken, der zeigt wie weit fortgeschritten die Finanzierung des Projekts ist.
Betterplace.org vermitteln nur das Geld, die sind keine eigene Organisation die direkt Projekte anbietet, sondern „einfach“ Projekte vermittelt.

Ich habe schon 5 Euro für einen Jungen aus Afrika, der ausgewählt wurde um zur UNESCO-Weltkonferenz nach Bonn zu fliegen. Er hat jedoch kein Geld für Übernachtung und Verpflegung.
Ich glaube es fehlen noch 15 Euro um ihm das zu ermöglichen… würde mich für ihn freuen wenn ihr auch nur einen Euro spenden würdet.
Hier noch der Link zum Projekt des Jungen: http://de.betterplace.org/projects/1026
Danke!
Niky

(konstruktive) Kritik

•3. Jan. 2009 • Kommentar schreiben

Mal ganz ehrlich: Was ist wichtiger? Die Tatsache, dass der CDU-“Politiker“ Althaus bei einem Skiunfall glücklicherweise einen Helm getragen hat und deswegen nicht tödlich verletzt wurde, oder, dass die andere, an dem Unfall beteiligte Person, TOT ist? Sämtliche Medien, sei es die Tagesschau (die mit dem Es-folgt-die-Wahrheit-Gong) oder das Stader Tageblatt, berichten in erster Linie über den Ministerpräsidenten mit Kopfschmerzen, als über die tote Slowakin. Liegt es daran, dass sie nicht Deutsche ist? Dass sie eine Frau ist? Oder schlicht, dass Althaus einfach berühmter ist und deswegen automatisch seine Kopfschmerzen Vorrang vor dem Tod der Frau haben? Bei genauerem Lesen des Tageblattartikels fällt auf, dass keiner Lust hatte schon wieder über Griechenland zu berichten und die Seite irgendwie voll werden musste. Warum sollte man sonst so dermaßen unnötige Fakten wie (Zitat von Seite 3:) „Es ist anzunehmen, dass Althaus nur deshalb am Leben blieb, weil er den Rat der Experten befolgte und einen Schutzhelm trug.“ einbauen?

Naja, kann auch sein, dass ich mittlerweile immer pingeliger werde.

Aber einen hab ich noch:

Der Aufmacher der Jugendseite JOKER: „Steht mein Schwarm auf mich?“ Bitte versteht mich nicht falsch, diesmal soll die Kritik nicht gegen die Autorin des Artikels gehen, wirklich nicht! Kurz zusammengefasst geht es in dem Artikel um den „ersten mobilen Flirtdienst“. Aber dieser ist natürlich VÖLLIG anders als die Anderen – und es stimmt! Dieser ist der schlimmste von dem ich je gehört habe. Der gesamte Artikel klingt wie eine riesige Werbeanzeige für den Flirtdienst, dessen Namen ich bewusst nicht nenne. Prinzip kurz erklärt: SMS mit eigenem Namen und Namen des Schwarms (Soweit klar, kennt man ja aus der VIVA-Loveline oder diesem MTV-Dings, aber jetzt kommts:), sowie der HANDYNUMMER des Schwarms und einem Tipp woher man sich kennt an eine Nummer (die im Artikel natürlich auch steht). Ich erkläre erst das Prinzip zu Ende, dann rege ich mich auf. Der Schwarm bekommt dann eine SMS von dem Flirtdienst, in der er/sie aufgefordert wird eine SMS mit ALLEN Namen der Personen, die eine Chance bei ihm/ihr hätten zurück an den Dienst zu schicken. Anmerkung: Jede SMS, egal wer sie schickt, kostet 99 ct! Gut, nun werde ich mich aufregen. Diesmal nur über einen Punkt, ansonsten würds zu lange dauern und ich will keinem zu Nahe treten.

Durch die Angabe von Handynummer und Name des Schwarms werden vertrauliche, persönliche Informationen an Dritte ohne Einwilligung der betroffenen Person weitergereicht! In den Datenschutzbestimmungen des Flirtdienstes steht, dass die Weitergabe der personenbezogenen Daten an Dritte nicht vorgesehen ist. Das heißt im Klartext: „Hm… jetzt grade wollen wir deine Daten nicht weitergeben, aber frag in fünf Minuten nochmal.“ Etwas weiter unten steht sogar, dass der Dienst sich vorbehält die persönlichen Daten für Umfragen, Werbung und ähnliches zu nutzen! Das Selbstverständnis ist, so wie ich das aus dem Kontext entnehme, SchülerInnen ab 12 Jahren einen Flirt- oder Datingservice zur Verfügung zu stellen, mit dem sie ganz und gar anonym bleiben. Das Problem: Wenn eine zwölfjährige meine Handynummer und Namen da angeben sollte kann ich die nicht ohne Weiteres aus der Datenbank des Flirtdienstes löschen.

Das wars bis jetzt, hat Spaß gemacht sich mal wieder zu melden. Ich glaub ich steig n bisschen auf Tageblatt-Kritik um, ist witzig.

Wie immer: please comment!

Ganz im Zeichen Ranickis

•28. Nov. 2008 • Kommentar schreiben

Vorab: Mir ist grade langweilig und da habe ich mir spontan überlegt mein Fernsehempfangsgerät mal wieder mit Strom zu verwöhnen.

Ich schalte also mal die Programme durch.

Die ARD überträgt grade Nashorn, Zebra & Co. Dabei handelt es sich um eine unwahrscheinlich unnötige Doku über den Tierpark Hellabrunn mit Kommentaren wie „Wäre Tinny zwei Tonnen leichter könnte sei eine prima Seiltänzerin werden“ zu einem Elefanten, der sich grade eben so auf einem alten Baumstamm balancieren kann.

Weiter gehts im Zweiten Deutschen Fernsehen mit einer Serie names „Wege zum Glück“. Ich habe keine Ahnung worum es geht, es handelt sich offensichtlich um eine deutsche Produktion. Ich vermute es ist so etwas wie Marienhof mit Erwachsenen. Grade ist eine Frau gestorben und die Szene ist total überspielt dramatisch.

Jetzt einer meiner Lieblingssender: Radio Television Luxemburg. Die Sendung „Mitten im Leben“ befasst sich mit einer jungen Frau (19), die sich die Brüste verkleinern lassen will. Zur Zeit sitz sie mit ihrer Freundin beim Fotograf und lässt sich ihre, ihrer Meinung nach viel zu großen Brüste, ablichten. Natürlich hat sie einen überaus provozierenden Ausschnitt und der Kameramann hat natürlich immer die tollsten Winkel gewählt. „Sehen sie gleich: Bla bla bla“ und dazu Bilder von der jungen Frau in Unterwäsche, dann beim Arzt, wie er die Linien für die OP auf ihre Brüste malt und dann hab ich auch schon umgeschaltet. 5 Minuten RTL am Tag soll ja sogar gesund sein.

Gut, auf VOX läuft das gleiche wie im Ersten, nur hier heißt es „Wildes Kinderzimmer“ und geht um kleine Tiere, die NIEMALS in unseren Breiten in freier Natur zu sehen sind. Warum nicht? Weil sie hier nicht hingehören! Sie badet grade ihre zwei Tigerbabys mit Babyshampoo, das ist angenehmer als die herkömmlichen Badezusätze. Und da ist schon der nächste Sender im Bild.

Gut.. SAT1. „Wahrscheinlich haben sie gar nicht damit gerechnet, dass sich ihr Bruder so sehr verletzen würde… und da haben sie ihm dann eingeredet was er der Polizei erzählen soll…“ Ja es ist eine Gerichtsshow und die muss ich hoffentlich nicht weiter kommentieren. AUS.

So, SUPER RTL zeigt eine Bastelsendung in der kleine Kinder supertoll lernen mit Sekundenkleber, Cutter und Schere umzugehen. Weiter gehts, langsam kommt etwas Niveau.

NTV zeigt eine ziemlich interessante Sendung namens „Auslandsreport“. Eben ging es noch um den Alltag der jungen afghanischen Bevölkerung und nun geht es um die Amtsübergabe von George an Barack in knapp zwei Wochen. Dabei fällt mir auf, dass NTV ihr Design etwas an CNN angepasst hat. Das Logo und Uhrzeit sind nun unten rechts.

Nächster Sender: DSF. Das Wort das gesucht wird ist Turnschuh. Weiter gehts, auch wenn der Moderator mich mittlerweile viermal angebrüllt hat ich solle doch anrufen, weil der Hotbutton grade zugeschlagen hat. Außerdem hab ich ja auch schon 500 Euro sicher.

Mindestens genauso spannend sind die weiblichen Vornamen mit „A“, die die komische Blonde auf 9Live sucht. Hier brennt aber der Hotbutton schon und mit „Natalie“ hat eine Anruferin grade nen Staubsauger und 150 Euro gewonnen. Der Countdown ist grade durch und die Moderatorin hat grade so etwa zum 6. Mal „ACHTUNG“ gerufen. Die arme Frau.

„U20″ ist da wesentlich entspannter. Die 13-jährige Tochter ist grade ohne Peilsender aus dem Haus und Mama Susanne ist gar nicht wohl, dass sie bei einer Freundin übernachtet. „Es kann ja anfangen zu brennen oder Einbrecher könnten kommen.“ Ganz ehrlich, ist sie dann zu Hause sicherer?

Gut, RTL2 zeigt „Full House“. Kapier ich nicht, außerdem hatte ich heute schon 5 Minuten RTL.

Noch drei Sender. Auf MTV hat Britney es schon wieder gemacht und entschuldigt sich mit „oops I did it again“.

Auf VIVA laufen die Retro-Charts. Ne doch nicht, „Dragostea Din Tei“ kommt einfach nur so. O-Zone feiern sich ganz schön ab auf ihrem Flugzeugflügel in 3000 Metern Höhe.

Nun noch DMAX. Da läuft grade eine (nicht ironisch gemeint) Sendung, die ich zumindest vom Konzept her ziemlich schätze. „Das Hausbaukommando“ wird finanziert von ABC und SEARS (etwa wie ARD und Karstadt in Deutschland) und besucht bedürftige amerikanische Familien mit ihrem Bus. Bedürftig nicht im Sinne von „Tine, unser Wohnzimmer sieht so doof aus, wir bedürfen eines neuen“ und dann kommt die dicke Tine vorbei um ihren Einsatz in Vier Wänden zu vollenden. Nein bedürftig im Sinne von bedürftig. Als Beispiel: Eine junge Frau hat kaum Geld, nimmt aber insgesamt noch 6 Waisenkinder auf, alle geistig oder körperlich behindert, ein Kind sitzt im Rollstuhl. Sie ziehen um in ein etwas größeres Haus, dafür gibt die Frau fast all ihr Geld aus. Dann brennt das Haus vollständig aus, aber die Frau und ihre 6 Waisenkinder wohnen noch insgesamt einen Monat lang in der Ruine, weil sie schlicht und ergreifend kein Geld haben. Diese Familie hat sich dann beworben und das Hausbaukommando kommt vorbei. Sie schicken die Familie für eine Woche in den Urlaub und reißen das alte Haus ab, bauen ein neues. Komplett neu, mit Fahrstuhl für den Rollstuhl, alles auf die Bedürfnisse der Bedürftigen angepasst. Meiner Meinung nach eine gute Idee. Inwiefern das nun wieder nur Show ist sei dahingestellt. Fakt ist aber, dass diese Familie ein neues, angepasstes Zuhause bekommen hat. Auch nach Hurricane Katrina ist das Hausbaukommando herumgefahren, hat Sportplätze, Schulen und Gemeindezentren aufgebaut. Jedes Mal natürlich mit Megaparty und „wir sind so toll, seht alle her wir bauen was auf was gut ist“, aber das wenigstens auch zurecht.

Naja, kurz meine Meinung noch zum Titelblatt des Stader Tageblatts heute morgen:

In Südfrankreich ist ein A320 ins Meer gestürzt. In Mumbai (NICHT Bombay!! Ist zwar die gleiche Stadt, aber das Ding heißt Mumbai, verdammt!) sind 10 Anschläge verübt worden und 104 Tote. In Brasilien ist eine Überschwemmung bei der 80000 Menschen ihr Haus verloren haben. In Südamerika wurde eine neue Währung eingeführt. Nein, was ist das Titelbild: FUSSBALL. Der Aufhänger? Gesunkene Arbeitslosenzahlen. Zwei Absätze über den Airbus, drei über Mumbai. Wer setzt bitte in Bremerhaven (da wird das erste Buch vom Stader Tageblatt zusammengestellt und geschrieben) die Prioritäten? Der Hamster vom Hausmeister? *Argh*

Naja, soweit zur Stunde. Jetzt gleich vielleicht mal unter Umständen lernen für die Feuerwehr.

Zauberwürfel

•26. Nov. 2008 • Kommentar schreiben

Tja… nach knapp drei Stunden und zwischendurch immer wieder auftretenden verzweifelten Aus-Dem-Fenster-Schmeiß-Das-Teil hab ichs nu doch geschafft: Hab den Zauberwürfel fertig gedreht!! Und es ist tatsächlich ein relativ schnell zu durchschauender Algorithmus.

Im Wesentlichen geht es beim Lösen darum, sich klar zu machen wie das Ding aufgebaut ist, wo welcher Stein hinmüsste und das Drehen ist dann nur noch kombinieren… (Ja, jetzt wo ichs geschafft hab darf ich so lässig darüber reden xD)

Ich kann mal ne kleine Hilfe geben, die aber wahrscheinlich jeder von euch schon kennt:

Also, zu erst wählt ihr eine Farbe aus, bei mir wars weiß. Diese müsst ihr, um die Übersicht zu behalten fast während der ganzen Lösung oben behalten.

Dann geht es erstmal darum, dass ihr die Kanten (nicht die Ecken) der weißen Fläche zusammensetzt. Das bedeutet aber nicht einfach ein weißes Kreuz machen, sondern die Kanten so zu drehen, dass sie auch zu den angrenzenden Farben passt.

Beispiel: Weiß oben, Blau vorne, Rot rechts, Orange links, Gelb unten und Grün auf der Rückseite. Demnach müssen auf die Kanten der weißen Fläche so angeordnet sein, außer gelb natürlich.

Nachdem man die Kanten angeordnet hat, kommen die Ecken, ebenfalls natürlich wieder den Farben entsprechend.

Dann folgt die mittlere Ebene, was mich schon relativ viel Zeit gekostet hat.

Und das schlimmste ist dann die untere Ebene. Ich glaube ich habe mir das Ding mindestens 8 oder 9 Mal wieder komplett durcheinandergebracht….

Hier müsst ihr dann wieder das Kreuz in der Mitte herstellen und zum Schluss die Ecken….

Naja, wichtig ist vielleicht, dass ihr euch eure Schritte merkt oder aufschreibt, damit ihr das wieder zurückbauen könnt wenns mal wieder doof gelaufen ist.

 

Allen, dies versuchen wollen: Nicht so schnell aufgeben, ist n wichtiges Gefühl wenn mans raus hat. Ich versuchs morgen nochmal, aber erstmal n Foto von machen.

 

So, nu gehts aber auch ab ins Bett…

Bill Gates, General Motors und Langeweile in zwei Freistunden…

•24. Nov. 2008 • 1 Kommentar

Vor etwa 2 Wochen war ich auf einem recht interessanten Physik-Kurstreffen. Wir haben lecker auf der Gruendieck (ein Museumsschiff im Stader Hafen) gekocht und uns danach noch ganz nett unterhalten. Der unterrichtende Lehrer war selbstverständlich auch anwesend und hat vor allem mich mit ein paar Witzen über Microsoft erheitert.

Der uns allen wohl bekannte Ex-Kleinweich-Chef Willian „Bill“ Henry Gates III (es geht und den Typen mit der großen Brille, der Mitte der 70er sein Studium abgebrochen hat um mit seiner Mikropozessor-Firmware-Firma „Microsoft“ die Welt zu erobern) hat einmal auf einer Computermesse die Computerindustrie mit der Autoindustrie verglichen, indem er verkündete:

„Wenn General Motors (GM) sich technologisch so rasant weiterentwickelt hätte wie die Computer Industrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden.“

Kurze Zeit später verfasste dann der General Motors Chef George Richard Wagoner, Jr. eine Pressemitteilung mit folgendem Inhalt:

1. Wenn General Motors sich technologisch wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren: Ihr Auto wurde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben.

2. Jedes mal, wenn die Linien auf der Straße neu gezeichnet werden würden, müsste man ein neues Auto kaufen. Gelegentlich würde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach ausgehen und man wurde das einfach akzeptieren neu starten und weiterfahren.

3. Wenn man bestimmte Manöver durchführt, z.B. eine Linkskurve fährt würde das Auto einfach ausgehen und sich weigern, neu zu starten. Man müsste dann den Motor erneut installieren.

4. Man kann nur alleine in dem Auto sitzen, es sei denn, man kauft „Car2000″ oder „CarNT“. Aber dann müsste man jeden Sitz einzeln bezahlen. Macintosh würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren sind, aber sie laufen nur auf 5% der Straßen.

5. Die sämtlichen Kontroll- und Warnleuchten würden durch eine „Genereller Auto Fehler“ Warnlampe ersetzt. Neue Sitze würden erfordern, dass alle die selbe Gesäß-Größe haben.

6. Das Airbag-System würde fragen „Sind sie sicher?“ bevor es auslöst.

7. Gelegentlich würde das Auto Sie ohne jeden erkennbaren Grund aussperren. Sie können nur wieder mit einem Trick aufschließen und zwar müsste man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer Hand an die Radioantenne fassen.

8. General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe Kartensatz der Firma Rand McNally (eine GM Tochter) mit zu kaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen oder möchten. Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das Auto sofort 50% langsamer werden (oder schlimmer). Darüber hinaus würde GM deswegen ein Ziel von Untersuchungen der Justiz.

9. Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt werden würde, müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedienhebel genau so funktionieren würde, wie in den alten Autos.

10. Man müsste den „Start“-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.

Das hier ist nur die gekürzte Fassung, es gibt meines Wissens insgesamt 25 Punkte, mit denen Wagoner auf Gates’ Statement antwortete.

Joa… und nun gammel ich hier in der Keimzelle (3. PC-Raum am Athe, nur für Schüler) und langweile mich zu Tode.

Nachtrag um 12:27 Uhr: Und nun ne Runde Dolphin Olympics 2 zocken!

Wer nicht tanzen kann bleibt draußen – Es sei denn er ist Deutscher?

•23. Nov. 2008 • 1 Kommentar

Simon hat grade seine vorletzte Tanzstunde. Er geht am Ende der Stunde noch einmal zum Empfangstresen der Tanzschule und kauft zwei Karten für den bevorstehenden Abschlussball. Eine für sich selbst und eine für seinen Freund Tarek. Tarek stammt aus Palästina und das sieht man ihm an seinen dunklen Locken und seinem Gesicht auch an. Am Tag vor dem Abschlussball begleitet Tarek Simon zu seiner letzten Tanzstunde, Tarek kann nicht tanzen. Er setzt sich ins Foyer und schaut durch die Glasscheibe seinem Freund zu, wie der über das Parkett fegt. In der Pause kommt die Tanzlehrerin auf Simon zu und fragt ihn, für wen denn die zweite Karte, die er letzte Woche gekauft hatte, gewesen sei. Simon deutet auf Tarek und sagt, dass er ihn zum Abschlussball begleiten würde. Die Tanzlehrerin fragt stutzig ob Tarek denn tanzen könne oder sogar bei ihrer Tanzschule bereits einen Kurs belegt habe, doch Tarek schüttelt nur verneinend den Kopf. Daraufhin bittet die Tanzlehrerin Tarek sofort seine Karte zurückzugeben. Simon fragt, was das denn solle und sie antwortet nur, dass Tarek nicht tanzen können und solche Leute auf dem Abschlussball nicht erwünscht seien. Tarek gibt die Karte enttäuscht zurück und verlässt die Tanzschule. Als Simon zu Hause von dem Vorfall berichtet ruft seine Mutter sofort in der Tanzschule an und fragt empört, warum Tarek seine Karte zurückgeben musste. Die Tanzlehrerin ist am Apparat und begründet ihre Entscheidung wieder damit, dass Tarek ja nicht tanzen könne.

Anmerkung: Weder auf der Einladung zum Abtanzball, noch auf den Plakaten oder der Karte steht, dass die Gäste tanzen können müssen. Simon wurde beim Kauf der Karte auch nicht darauf hingewiesen.

Am selben Abend versucht der Besitzer der Tanzschule mehrmals, jedoch ohne Erfolg, bei Simons Eltern anzurufen.

Das Ende vom Lied ist, dass Tarek am Abend des Abschlussballs mit seiner Cousine, beide adrett gekleidet, an der Abendkasse zwei Karten kauft und nichttanzenderweise dem Abschlussball seines Freundes beiwohnt.

 

Diese Geschichte ist wahr, lediglich die Namen wurden verändert. Das ganze ereignete sich erst vor kurzem in der wahrscheinlich bekanntesten Stader Tanzschule. Ich bin mehr als empört über dieses (offensichtlich rassistische) Verhalten.